Excimerlasersystem
Besteht eine Fehlsichtigkeit (Kurz-, Weit- oder Alterssichtigkeit), so muss man zu Brille oder Kontaktlinsen greifen, um scharf sehen zu können.
Viele Menschen möchten aber auch ohne diese Hilfsmittel ein reguläres Sehvermögen besitzen. Seit 1985 kann die Brechkraft des Auges mit dem Excimerlaser geändert werden, so dass Brille oder Kontaktlinsen nicht mehr erforderlich sind.
Das Prinzip
Das „kalte“ Licht des Excimerlasers trägt hauchdünne Schichten der oberflächlichen Hornhaut ab. Mittels automatischem Refraktometer und computergestützer Hornhauttopographie wird ermittelt, wie hoch der Brechungsfehler ist und wieviel dann abgetragen werden muss.
Dies wird dann am Computer des Lasers für jeden Patienten individuell vom Augenarzt eingestellt.
Die Behandlungen
PRK: (Photorefraktive Keratektomie)
Bei der PRK wird nur das Epithel (Deckhäutchen) in einer Dicke von 50 µm entfernt. Die Korrektur der Fehlsichtigkeit erfolgt mittels Excimer-Laser wie bei Lasek und Lasik. Das Epithel heilt innerhalb von 48 Stunden selbständig wieder zu. In dieser Zeit ist ein kräftiges Fremdkörpergefühl möglich.
Lasek: (Laser epitheliale Keratomileusis)
Das Epithel (Deckhäutchen) wird in einer Dicke von 50 µm abpräpariert und nach der Laserkorrektur wieder zurückgeschoben. Die Laserkorrekur der Fehlsichtigkeit erfolgt mittels Excimer-Laser wie bei PRK und Lasik. Ein leichtes Fremdkörpergefühl ist in den nächsten 24 Stunden möglich.
Lasik: (Laser in situ Keratomileusis)
Mit einem Spezialinstrument wird 150µm im Hornhautgrundkörper ein Schnitt angelegt. Die entstehende Gewebslamelle wird zurückgeklappt. Die Laserkorrektur erfolgt wie bei PRK und Lasek. Anschließend wird die Gewebslamelle am ursprünglichen Ort replaziert. Die Heilung dauert ca. 24 Stunden. Ein leichtes Fremdkörpergefühl ist in dieser Zeit möglich.
Die Entscheidung
Die medizinische Leitung übernimmt Dr. med. Dr. medic Frank Knothe, der bereits seit 1994 über 16-jährige Erfahrung auf dem Gebiet der Augenlaserchirurgie mit über 10.000 Operationen verfügt.
Alle Eingriffe werden von Dr. med. Dr. medic. Frank Knothe persönlich ausgeführt. Jeder Patient wird von ihm persönlich vor- und nachuntersucht. Nach dem Eingriff ist er über Mobilfunk- telefon jederzeit 24 Stunden auch am Wochenende direkt und unkompliziert zu erreichen.
Erst nach genauen Untersuchungen und einem ausführlichen Beratungsgespräch zwischen Patient und Augenarzt kann entschieden werden, ob ein Auge für die Laserbehandlung geeignet ist. Dabei werden die Risiken und Chancen besprochen.
Ergebnisse
Geeignet sind Patienten mit einer Kurzsichtigkeit bis –10.0 Dptr., Patienten mit Weitsichtigkeit bis +4.0 Dptr. und Patienten mit Hornhautverkrümmung bis –6.0 Dptr. Zwischen –10.0 und –12.0 Dptr. ist eine Reduzierung der Kurzsichtigkeit möglich. Bei einer Kurzsichtigkeit von über –12.0 Dptr. oder einer Weitsichtigkeit von über +4 Dptr. kann bei Patienten, die über 45 Jahre alt sind, ein Linsenwechsel (Clear Lensektomie) durchgeführt werden.
Kosten
Für nähere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung, fordern Sie dafür unser Informationsmaterial an.
Wir bieten die Möglichkeit einer zinsfreien Ratenzahlung.
Eine Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenkasse erfolgt nicht. Eine steuerliche Absetzbarkeit ist laut einer Entscheidung der Oberfinanzdirektion Koblenz vom 22.06.2006 (Az. S. 2284-St323) als außergewöhnliche Belastung im Sinne des Einkommensteuerrechtes möglich, dies sollten Sie mit Ihrem Steuerberater besprechen. Laut einer Entscheidung des Landgerichtes Dortmund ist auch die Kostenübernahme durch eine private Krankenkasse möglich. (Bitte sprechen Sie mit Ihrer Krankenversicherung.)
Behandlungsort
Eine Operation ist in unserem Augenlaserzentrum Dresden und in unserem Augenlaserzentrum Chemnitz möglich. Die Eingriffe werden in beiden Zentren persönlich von Dr. med. Dr. medic. Frank Knothe durchgeführt. Auch die Lasergeräte sind beide vom gleichem Typ und Baujahr.
Behandlung mittels Argon-Laser (Kassenleistung) Behandlung von Netzhautveränderungen bei Diabetes-Patienten.
Es bilden sich krankhaft neue Gefäße, die aus der Netzhaut in den Glaskörper wuchern. In diesem Stadium der diabetischen Retinopathie ist das Sehvermögen bereits stark gefährdet. Je früher Gefäßveränderungen erkannt und behandelt werden, desto schonender kann die Behandlung sein. In den noch nicht allzu fortgeschrittenen Stadien der diabetischen Retinopathie ist es heute möglich, durch die Laserkoagulation das weitere Fortschreiten der Gefäßveränderungen zu verhindern.
Behandlung von Netzhautdegenerationen.
Bei Netzhautforamina (Löcher) kann man mittels Laser verhindern, daß es zu einer Ablösung der Netzhaut kommt.
Behandlung mittels YAG-Laser (Kassenleistung) Behandlungen bei Nachstar
Nach einer Katarakt-Operation kann es nach einigen Wochen oder Monaten zu einer allmählichen Verschlechterung der Sehschärfe kommen, die durch eine Eintrübung der hinteren Linsenkapsel verursacht ist. Dieser sogenannte Nachstar läßt sich mit dem YAG-Laser rasch wieder korrigieren.
Behandlung bei Glaukom-Patienten. (Grüner Star)
Bei medikamentös nicht zufriedenstellend therapierbarem Glaukom ist eine Behandlung mittels YAG-Laser möglich. Es kommt zu einer Augeninnendrucksenkung durch Verbesserung des transtrabekulären Kammerwasserabflusses.